Der Masseur macht sich mittlerweile schamlos an die nichts ahnenden männlichen Campteilnehmer ran. Am schlimmsten erwischt es Shag, einen großen, jungen, gut aussehenden Ami. Der Masseur sagt zu ihm:“ You are so beautiful. Do you want me to make love to you?“, was Shag natürlich dankend ablehnt. Auch diese Phrase brennt sich unauslöschlich in die Herzen der Campteilnehmer ein und bietet Anlass zu zahllosen derben Scherzen.
Das Essen geht mittlerweile allen auf die Nerven, ich habe aber Glück und bleibe von Magenproblemen verschont.
George hat sich ein völlig undurchschaubares Rotationssystem für unsere Trainingsorte ausgedacht, so dass vor Trainingsbeginn jeder verzweifelt durch das Hotel zirkuliert und seine Gruppe sucht. Ich habe irgendwie fast immer das Pech, in der Eisbox oder im rutschigen Speisesaal trainieren zu müssen.
Das Provinzfernsehen kommt vorbei und wir müssen uns alle im Hof in geordneten Reihen aufstellen (Gemecker von chinesischer Seite, weil wir das nicht so zügig und ordentlich können wie die Chinesen, denen das geordnete Aufstellen anscheinend in die Wie
Wuji übernimmt unter der Aufsicht des Großmeisters das Qi Gong Training und wird von den weiblichen Bediensteten des Hotels heftig angeschmachtet. Kann ich ja auch verstehen, Wuji spielt in der Coole- Typen- Liga wirklich ganz oben mit.
An unserem letzten Abend legen Tom und ich noch eine Schippe drauf und üben nach dem regulären Training unter den kritischen Blicken von Michael und Xiao Lu wie besessen eineinhalb Stunden die Form, was letzteren zu der Bemerkung veranlasst, wir seien wirklich eifrige Schüler.
Das Hotel wird mit roten Glückwunschtransparenten zum erfolgreichen Ausgang des Camps geschmückt und man brennt uns zu Ehren ein Feuerwerk ab. (Nach dem schauderhaften Essen war das aber auch das mindeste, was die für uns tun konnten).





ben, landet am frühen Morgen in Shanghai, unmittelbar nach der Maschine von Finnair (mit einem Aufdruck „Home of Santa Claus“ und den Dänen und Norwegern an Bord) und kurz vor den Italienern. 





